Finspro Finance in Mannheim-Wohlgelegen vermittelt Darlehen für den Kauf und den Bau von Wohneigentum. Zum Angebot gehören außerdem Modernisierungskredite, Umschuldungen und Finanzierungen ohne Eigenkapital.
Adenauerring 1, 67547 Worms · 18 km entfernt 06241 4963996
BM Group-Finanz vermittelt Finanzierungen für selbst genutzte Immobilien und für Kapitalanlagen. Daneben begleitet das Büro Sanierungen, Modernisierungen und Anschlussfinanzierungen und bezieht Fördermittel in die Planung ein.
Töpferstraße 1a, 67549 Worms · 18 km entfernt 06241 957742
Die Fiscors GmbH vermittelt Baufinanzierungen für Kauf, Neubau, Modernisierung und Anschlussfinanzierung. Dazu gehören ein Vergleich von Bankangeboten und die Prüfung passender Fördermittel.
Immobilien finanzieren in Mannheim: das Wichtigste vor Ort
Die Bodenrichtwerte für Mannheim ermittelt der Gutachterausschuss der Stadt, aktuell zum Stichtag 1. Januar 2025; abrufbar sind sie in BORIS-BW. Laut Grundstücksmarktbericht 2024 wurden 2.494 Kaufverträge geschlossen, gebrauchte Eigentumswohnungen kosteten im Mittel 3.496 Euro je Quadratmeter Wohnfläche (Amtsblatt Nr. 33/2025, S. 1).
Aus dem Grundstücksmarktbericht 2024 (Kernzahlen im Amtsblatt der Stadt Mannheim vom 14. August 2025)
Die Zahl aller Kaufverträge stieg von 2.188 (2023) auf 2.494 (2024) um rund 14 Prozent, der Wertumsatz sank von rund 1,32 auf rund 1,22 Milliarden Euro (Amtsblatt Nr. 33/2025, S. 1).
2024 wurden 205 Einfamilienhäuser zum durchschnittlichen Preis von 3.732 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche verkauft, 2023 waren es 3.755 Euro (Amtsblatt Nr. 33/2025, S. 1).
Wiederverkäufe von Wohnungseigentum stiegen von 796 auf 833, der durchschnittliche Preis von 3.399 auf 3.496 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (Amtsblatt Nr. 33/2025, S. 1).
Erstverkäufe von Wohnungseigentum stiegen von 66 auf 213, der durchschnittliche Preis von 6.189 auf 6.293 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (Amtsblatt Nr. 33/2025, S. 1).
Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg beträgt 5 Prozent des Kaufpreises. Dazu kommen Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Kaufnebenkosten berechnen
Geld von den Eltern als Eigenkapital für die Immobilie: wie Banken Schenkungen anerkennen, welche Nachweise nötig sind und was steuerlich zu klären ist.
Über Baufinanzierer für Ohne Eigenkapital in Mannheim
Wer darf Baufinanzierungen vermitteln?
Wer in Deutschland gewerbsmäßig Immobiliar-Verbraucherdarlehen vermittelt oder dazu berät, braucht eine Erlaubnis nach § 34i der Gewerbeordnung. Die Erlaubnis erteilt die zuständige Industrie- und Handelskammer oder Gewerbebehörde. Vermittler, die sie besitzen, werden im öffentlichen Vermittlerregister geführt und erhalten dort eine Registrierungsnummer.
Voraussetzungen der Erlaubnis
Sachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder ein gleichgestellter Berufsabschluss
Berufshaftpflichtversicherung
Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse
Eintragung in das Vermittlerregister
In dieses Verzeichnis werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die als Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO tätig sind.
Das sollten Sie zum Thema Ohne Eigenkapital als Kurzinformation wissen
Wer eine Immobilie kaufen möchte, aber wenig oder kein Eigenkapital hat, ist nicht automatisch ausgeschlossen. Einige Banken finanzieren den vollen Kaufpreis und in Einzelfällen auch die Kaufnebenkosten. Diese Finanzierungen sind jedoch an strenge Voraussetzungen gebunden und tragen höhere Risiken. Auf dieser Seite erfahren Sie in Kurzform, wann eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich ist, was sie kostet und welche Alternativen es gibt.
Was bedeutet Finanzierung ohne Eigenkapital genau?
Im Sprachgebrauch werden zwei Varianten unterschieden. Bei der Vollfinanzierung übernimmt die Bank den gesamten Kaufpreis. Die Kaufnebenkosten, also Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls Maklerprovision, zahlen Sie aus eigenen Mitteln. Bei der Finanzierung inklusive Nebenkosten übernimmt die Bank auch diese Kosten. Dann liegt der Darlehensbetrag über dem Kaufpreis.
Der Unterschied ist erheblich. Die Kaufnebenkosten erhöhen den Wert der Immobilie nicht. Finanziert die Bank sie mit, ist das Darlehen von Anfang an höher als der Wert der Sicherheit. Entsprechend zurückhaltender sind die Banken bei dieser Variante.
Welche Voraussetzungen verlangen Banken?
Wer wenig Eigenkapital mitbringt, muss die Bank mit anderen Faktoren überzeugen. Typischerweise achten Banken auf:
ein sicheres Einkommen, etwa aus unbefristeter Anstellung oder einem Beamtenverhältnis
ein Einkommen, das deutlich über der Belastung aus der Finanzierung liegt
eine einwandfreie Schufa-Auskunft ohne Negativmerkmale
geringe weitere Verbindlichkeiten
eine Immobilie in einer gefragten Lage mit gutem Zustand
eine Tilgung, die die Restschuld zügig senkt
Die Bank ist bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen zur Kreditwürdigkeitsprüfung nach § 505a BGB verpflichtet. Sie muss prüfen, ob Sie das Darlehen voraussichtlich vertragsgemäß zurückzahlen können. Bei fehlendem Eigenkapital trägt Ihr Einkommen die gesamte Last, deshalb fällt diese Prüfung besonders gründlich aus.
Warum ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital meist teurer?
Banken bewerten jede Immobilie mit einem Beleihungswert, der in der Regel unter dem Kaufpreis liegt. Je höher das Darlehen im Verhältnis zu diesem Wert ist, desto größer ist das Risiko der Bank im Fall eines Zahlungsausfalls. Für dieses Risiko verlangt sie einen Aufschlag.
Hinzu kommt, dass bei einem höheren Darlehen auch die absolute Zinslast steigt. Über die gesamte Laufzeit zahlen Sie deutlich mehr Zinsen als mit Eigenkapital. Wie groß der Unterschied im Einzelfall ist, lässt sich nur mit konkreten Angeboten vergleichen.
Was kann Eigenkapital ersetzen?
Viele Käufer haben mehr Eigenkapitalersatz, als sie denken. Je nach Bank werden unter anderem anerkannt:
Bereits bezahltes Grundstück: Beim Hausbau zählt ein schuldenfreies Grundstück häufig als Eigenkapital.
Bausparguthaben: Ein angespartes Guthaben fließt in die Finanzierung ein.
Versicherungen und Wertpapiere: Rückkaufswerte oder Depots können eingesetzt oder als Sicherheit hinterlegt werden.
Eigenleistungen: Beim Bau oder bei der Sanierung erkennen manche Banken nachweisbare Eigenarbeit an.
Nachrangige Darlehen: Darlehen von Angehörigen oder vom Arbeitgeber, die gegenüber dem Bankdarlehen nachrangig sind, wirken aus Sicht der Bank teilweise wie Eigenkapital.
Schenkungen: Geldgeschenke von Eltern oder Großeltern erhöhen das Eigenkapital. Ob dabei Schenkungsteuer anfällt, sollten Sie mit einem Steuerberater klären.
Welche dieser Positionen eine Bank akzeptiert und in welcher Höhe, ist sehr unterschiedlich.
Welche Rolle spielen Förderdarlehen?
Förderprogramme von Bund und Ländern können eine Finanzierung ergänzen. Manche Landesförderinstitute behandeln ihre Darlehen in der Gesamtfinanzierung ähnlich wie Eigenkapital, andere nicht. Ob ein Programm für Sie infrage kommt, hängt vom Bundesland, vom Vorhaben, vom Haushaltseinkommen und vom aktuellen Programmstand ab. Ein Baufinanzierer kann prüfen, welche Programme sich mit dem Bankdarlehen kombinieren lassen.
Welche Risiken sollten Sie kennen?
Eine Finanzierung ohne Eigenkapital funktioniert nur, wenn die Rechnung auch unter ungünstigen Bedingungen aufgeht. Diese Risiken sollten Sie bedenken:
Hohe Restschuld: Am Ende der Zinsbindung ist die Restschuld höher als mit Eigenkapital. Steigen die Zinsen bis dahin, steigt auch die Rate der Anschlussfinanzierung.
Verkauf in der Anfangsphase: Müssen Sie die Immobilie wegen Trennung, Jobwechsel oder Krankheit früh verkaufen, deckt der Erlös die Restschuld möglicherweise nicht. Hinzu kann eine Vorfälligkeitsentschädigung nach § 502 BGB kommen.
Keine Reserve: Wer alles in die Immobilie steckt, hat für Reparaturen oder Einkommensausfälle keine Rücklagen.
Sinnvoll ist deshalb eine höhere Tilgung, eine lange Zinsbindung und eine Liquiditätsreserve außerhalb der Finanzierung. Bei Zinsbindungen über zehn Jahre haben Sie nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB ein Kündigungsrecht zehn Jahre nach vollständiger Auszahlung.
Für wen eignet sich diese Finanzierung?
Am ehesten für Käufer mit hohem, sicherem Einkommen, die bisher wenig Vermögen aufbauen konnten, etwa Berufseinsteiger in gut bezahlten Berufen oder Beamte. Auch Kapitalanleger nutzen bewusst wenig Eigenkapital, wenn die Mieteinnahmen die Finanzierung weitgehend tragen. Bei vermieteten Immobilien sollten Sie die steuerlichen Folgen mit einem Steuerberater besprechen.
Weniger geeignet ist sie für Haushalte mit knappem Budget oder unsicherem Einkommen. Hier ist es oft sinnvoller, noch einige Zeit zu sparen oder eine günstigere Immobilie zu wählen.
Wann ist ein Baufinanzierer der richtige Ansprechpartner?
Bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital ist der Vergleich mehrerer Banken besonders wichtig. Viele Institute bieten diese Variante gar nicht an, andere nur in bestimmten Regionen oder für bestimmte Berufsgruppen. Ein Baufinanzierer, der regelmäßig Vollfinanzierungen begleitet, weiß, welche Banken infrage kommen, welche Eigenkapitalersatzmittel anerkannt werden und wie sich Förderdarlehen einbinden lassen.
Achten Sie darauf, dass der Vermittler eine Erlaubnis nach § 34i GewO besitzt. Ein seriöser Finanzierer rechnet mit Ihnen auch ungünstige Szenarien durch und rät von einer Finanzierung ab, wenn sie nicht tragfähig ist. In unserem Verzeichnis finden Sie Baufinanzierer, die Finanzierungen mit wenig oder ohne Eigenkapital als Schwerpunkt angeben.
Häufige Fragen
Ist eine Baufinanzierung ganz ohne Eigenkapital möglich?
Ja, einige Banken finanzieren den vollen Kaufpreis und teilweise auch die Kaufnebenkosten. Voraussetzung sind in der Regel ein sicheres und ausreichend hohes Einkommen, eine einwandfreie Bonität und eine Immobilie, die die Bank gut bewerten kann.
Was ist der Unterschied zwischen Vollfinanzierung und Finanzierung mit Nebenkosten?
Bei einer Vollfinanzierung übernimmt die Bank den Kaufpreis, die Kaufnebenkosten zahlen Sie selbst. Bei einer Finanzierung inklusive Nebenkosten finanziert die Bank zusätzlich Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Der zweite Fall ist seltener und an strengere Voraussetzungen geknüpft.
Ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital teurer?
In der Regel ja. Je höher der Darlehensbetrag im Verhältnis zum Beleihungswert, desto höher das Risiko für die Bank. Das schlägt sich meist in schlechteren Konditionen nieder. Wie groß der Unterschied ist, hängt von Bank, Objekt und Ihrer Bonität ab.
Was zählt als Eigenkapitalersatz?
Banken akzeptieren je nach Institut zum Beispiel ein bereits bezahltes Grundstück, Bausparguthaben, Rückkaufswerte von Versicherungen, nachweisbare Eigenleistungen beim Bau oder nachrangige Darlehen von Angehörigen oder Arbeitgebern. Welche Positionen anerkannt werden, legt jede Bank selbst fest.
Welche Risiken hat eine Finanzierung ohne Eigenkapital?
Die Restschuld ist am Ende der Zinsbindung höher, und Sie sind stärker von den Zinsen der Anschlussfinanzierung abhängig. Müssen Sie die Immobilie früh verkaufen, reicht der Erlös unter Umständen nicht, um das Darlehen vollständig abzulösen.
Baufinanzierer für Vollfinanzierung in weiteren Städten